Wer denkt schon beim Kochen dran, was das für eine alte, ehrwürdige Tätigkeit ist: Wieviele Generationen der Menschheit durch die Jahrtausende an den unterschiedlichsten Herdtypen gestanden sind. Eine der ältesten Gottheiten der Römer ist Vesta, die Göttin des Herdfeuers. das nie hat ausgehen dürfen, denn das Herdfeuer, das haben auch schon die Römer gewusst, ist der Mittelpunkt der Familie. und die wiederum die Keimzelle aller Kultur.

Weiterlesen: Huber Gerald "Mit Küchenlatein gegen den Einheitsbrei"

Noch ist Bairisch nicht verloren

Jahrzehntelang war die Bairische Sprache verachtet und wurde den Kindern konsequent ausgetrieben. Jetzt erleben wir eine Kehrtwendung; Prof. Dr. Ludwig Zehetner beleuchtet die Situation in dem nachstehenden Bericht.

Weiterlesen: Zehetner Prof. Dr. "Bairisch - gut für's Hirn"

„Die gute Nachspeis ist schon gar“ oder

„Der leckere Nachtisch ist alle“?

 

Wohl nicht mehr zu bremsen ist der Siegeszug von Hallo als Begrüßungs- und Tschüß, Tschüss als Verabschiedungsformel; sie haben sich über ganz Deutschland verbreitet. Die Aktion von Hans Triebel, dem Wirt der „Gotzinger Trommel“, der im Fasching 2006 die Ortschaft Gotzing (Gemeinde Weyarn, Landkreis Miesbach) mit Beschilderungen zur „Tschüß-freien Zone“ erklärt hat, erregte zwar Aufsehen, doch insgesamt blieb es leider eine Marginalie.

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„O heiliger Sankt Kastulus und unser liabe Frau, / ees werds uns do no kena, mia san vo da Holladau“, so beginnt das bekannte Hallertauer Schimmel-Lied, und dann folgt: „San fertn unser neine gwest, und heier san uns drei. / De andern san beim Schimme-stäin, Maria, steh ea bei!“ (gewesen, Schimmelstehlen, steh ihnen bei).

Weiterlesen: Zehetner Prof.Dr.  Ludwig "San fertn unser neune gwest..."